mema
Mema verwaltet Compiler und Laufzeitumgebungen wie Go, Rust oder Node unter Linux. Mehrere Versionen bleiben nebeneinander installiert, ohne die Systemprogramme zu überschreiben.
Warum dieses Projekt?
Ein älteres Projekt braucht eine andere Werkzeugversion als ein neues. Ständig dieselbe Systeminstallation zu ersetzen ist dafür unpraktisch. Mema hält die Versionen getrennt und macht die Auswahl ausdrücklich sichtbar. Es trennt außerdem die Frage, wie ein Werkzeug installiert wird, von seiner Verteilung als Paket.
Zwei Projekte, zwei Werkzeugversionen
Für ein bestehendes Projekt möchtest du die bisherige Go-Version behalten, für ein neues eine aktuellere ausprobieren. Mema legt beide in eigenen Verzeichnissen ab. Die ausgewählte Version wird über Verknüpfungen erreichbar gemacht, statt die Dateien unter /usr/bin zu überschreiben.
Das funktioniert für globale Installationen unter /opt/mema und für lokale Installationen im Benutzerverzeichnis. Ein Versionswechsel ist eine bewusste Auswahl; eine vollständige automatische Isolation jedes einzelnen Projekts wird dadurch nicht ersetzt.
Rezepte statt fest eingebauter Installationswege
Die Besonderheiten eines Werkzeugs stehen in einem Rezept: Woher kommt es, welche Version ist gemeint und wie wird es eingerichtet? Der Mema-Kern kümmert sich um gemeinsame Aufgaben wie Auswahl, Pfade und Aktivierung.
So muss nicht für jedes weitere Werkzeug ein eigener Versionsmanager mit derselben Grundlogik gebaut werden. Prüfsummen und nachvollziehbare Installationspfade helfen dabei, den heruntergeladenen Bestand zu kontrollieren. Installationsrezepte bleiben ausführbarer Code und müssen vertrauenswürdig sein.
Wie Mema zu TPA und TPA.run passt
Mema beschreibt und verwaltet die Entwicklungswerkzeuge. TPA übernimmt die allgemeine Debian-Paketierung; TPA.run kann die fertigen Pakete verteilen. Die Trennung hält Werkzeuginstallation und Hosting auseinander.
Der Nutzen liegt hier in nachvollziehbaren Versionen und wiederholbaren Abläufen, nicht in einer behaupteten Beschleunigung des installierten Compilers. Ein Wechsel mit Mema macht ein Programm nicht von sich aus schneller.
Quellcode & Dokumentation
Quellcode und die verfügbare Projektdokumentation findest du auf GitHub. Dort stehen auch die Hinweise zum Bauen, zur Nutzung und zur Lizenz.
mema auf GitHub ↗