simple-bootloader
Ein winziger 16-Bit-Bootsektor zeigt, wie ein x86-Rechner vor dem Start eines Betriebssystems Code ausführt. Er gibt „Hallo Welt!“ aus und hält anschließend an.
Warum dieses Projekt?
Im normalen Programm steht bereits eine ganze Betriebssystemumgebung bereit. Dieses Lernprojekt geht einen Schritt davor zurück: Register und Stack müssen vorbereitet werden, und selbst eine Textausgabe nutzt noch die BIOS-Schnittstelle.
Ein Startprogramm in 512 Bytes
Der mit NASM geschriebene Code wird zu einem einzelnen 512-Byte-Bootsektor gebaut. Die Bootsignatur kennzeichnet ihn für den Start; QEMU erlaubt das Ausprobieren in einer virtuellen Maschine.
Nach der Vorbereitung zeigt eine BIOS-Funktion den Text an. Anschließend verbleibt das Programm in einer Schleife. Ein vollständiges Betriebssystem oder ein weiterer Kernel wird damit nicht geladen.
Warum so klein?
Der bewusst kleine Umfang macht die frühen Schritte sichtbar, die ein fertiger Bootloader normalerweise versteckt. Es geht um das Verstehen des Systemstarts, nicht um einen Ersatz für produktive Bootloader oder moderne UEFI-Startketten.
Quellcode & Dokumentation
Quellcode und die verfügbare Projektdokumentation findest du auf GitHub. Dort stehen auch die Hinweise zum Bauen, zur Nutzung und zur Lizenz.
simple-bootloader auf GitHub ↗